Hauptstelle
Julius-Leber-Schule

Breisgaustraße 4
79206 Breisach am Rhein
Tel.: 07667/90669-0
Fax: 07667/90669-66
E-Mail: poststelle@jls-breisach.fr.schule.bwl.de

Schulleitung
Ellen Bastian

 

Außenstellen

Maria-Montessori-Straße 1
79206 Breisach
Tel: 07667-833359
Fax: 07667-833360

Grundschule Gündlingen
Hohweg 16
79206 Breisach-Gündlingen
Tel.: 07668-7710
Fax: 07668-995237


Besucherzähler Php Script

 
Termine September 2017

Angaben ohne Gewähr
Weitere Termine

Mo, 11.09.2017
Beginn des neuen Schuljahres 2017/2018
Unterricht ist wie folgt: -Regelschüler/innen der Grundschule und alle Sekundarstufenschüler/innen von 8.45 Uhr bis 12.25 Uhr.
-Ganztagesschüler/innen der Grundschule von 8.45 Uhr bis 16.10 Uhr


Informationen zur Ganztagesschule in der GS *Elternabend für Erstklasseltern

11.09.-15.09.17
Klasse 8 im Landschulheim mit Frau Wiedemann und Hr. Jäger

Di, 12.09.2017
Einschulung der neuen Fünftklässler/innen

Elternabend Eltern neue Klasse 5 GMS

Mi, 13.09.2017
Einschulung der neuen Erstklässler/innen in Breisach und Gündlingen

18.09.-29.09.17
Lernstand 5 Deutsch und Mathematik

Mo, 18.09.2017
Grundschul-Gottesdienst GS Breisach

Di, 19.09.2017
Grundschul-Gottesdienst GS Gündlingen

Mo, 25.09.2017
Elternabend für die Klassen 2-4

Kultusportal Baden-Würrtemberg

Link zur Homepage hier

Publikationen des Kultusministeriums hier

 

 

Herzlich willkommen an der

Julius-Leber-Schule in Breisach

 
 

Liebe Eltern,

wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern einen guten Start in das neue Schuljahr.
Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit.

Mit freundlichen Grüßen

Ellen Bastian, Konrektorin


"Sehr hohes Niveau auf ganzer Breite"

Die Julius-Leber-Schule hat zum Tag der offenen Tür und zum Schulfest eingeladen / Gute Bewertung durch Landesinstitut.

Neben zahlreichen Mitmachangeboten sorgten die Schülerinnen und Schüler der Julius-Leber-Schule bei ihrem Schulfest auch dafür, dass die zahlreichen Besucher unter den unterschiedlichsten kulinarischen Angeboten wählen konnten. Foto: Frank Kreutner BREISACH.

Zum Tag der offenen Tür hatte am vergangenen Samstag die Julius-Leber Schule in Breisach eingeladen. Ganz im Zeichen der erfolgreich angelaufenen Gemeinschaftsschule stand der Vormittag, der dann fließend in das Schulfest überging, bei dem sich viele hundert Besucher von der Lebendigkeit und Kreativität aller am Schulleben Beteiligten überzeugen konnten. Den vielen an der Gemeinschaftsschule interessierten Eltern konnte Rektor Siegmund Früh am Vormittag topaktuelle positive Nachrichten vom Landesinstitut für Schulentwicklung überbringen. Im Rahmen der Fremdevaluation durch das Landesinstitut wurde der Julius-Leber-Schule ein sehr hohes Niveau in ganzer Breite bescheinigt. Untersucht wurden dabei die Rahmenbedingungen und besonderen Merkmale der Schule, die Qualität des Unterrichts, die Professionalität der an der Schule unterrichtenden Lehrkräfte sowie das Schul- und Klassenklima. In allen Bereichen erntete die Julius-Leber-Schule höchstes Lob.

Beleg für engagierte Arbeit
Rektor Früh wertete die Einschätzung durch das Landesinstitut als eindrucksvollen und verdienten Beleg für die engagierte Arbeit aller an der Julius-Leber-Schule wirkenden Personen. Besonders erfreulich sei es, dass damit auch der gelungene Start der Gemeinschaftsschule in Breisach dokumentiert werde. Früh erinnerte in seinen Ausführungen daran, dass die Gemeinschaftsschule sich an allen drei Bildungsstandards orientiere und sich dabei gleichermaßen dem Prinzip der Leistungsorientierung wie auch dem Prinzip der Chancengerechtigkeit verpflichtet fühle. Den drei Bildungsstandards entsprechend erfolgt das Lernen auf drei Niveaustufen. Das Besondere der Gemeinschaftsschule sei dann auch, dass die Schülerinnen und Schüler in den einzelnen Fächern nach unterschiedlichen Niveaus unterrichtet werden, was zu einer besonders effektiven Form des personalisierten Lernens führe. Personalisiert gestaltet sich auch der Lernentwicklungsbericht, der den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern weitaus detailliertere Informationen über den Leistungsstand ermöglicht als die an den anderen Schulformen üblichen skalierten Noten. Trotzdem ist es auf Wunsch der Eltern ohne Probleme möglich, den aktuellen Leistungsstand auch in Form der klassischen Noten auszuweisen.

Lernstandsberichte statt Zeugnisse

Zum Halbjahr stehen in der Gemeinschaftsschule keine klassischen Zeugnisse, sondern die sogenannten Lernentwicklungsberichte an. Bereits zum zweiten Mal bedeutet dies größere Umstellungen – vor allem für die Lehrkräfte, die in den Gemeinschaftsschulklassen unterrichten. Anstatt Ziffernoten erhalten die Schülerinnen der 5. und 6.Klassen ausführliche Verbalbeurteilungen in allen Unterrichtsfächern. Dabei werden die Leistungen der Schüler/innen in drei unterschiedlichen Niveaustufen eingeschätzt. Das grundlegende, das mittlere und das erweiterte Niveau können dabei mit den klassischen Schularten Hauptschule, Realschule und Gymnasium gleichgesetzt werden. So kann es sein, dass ein Schüler z.B. in den drei Hauptfächern auf drei unterschiedlichen Niveaus arbeitet. Auch im Sozial- und Arbeitsverhalten werden schriftliche Rückmeldungen gegeben. Über vier Seiten erfahren somit die Schüler/innen und Eltern sehr ausführlich, wo Stärken und Schwächen liegen und welche Niveaustufen erreicht wurden. Auf Wunsch könne zusätzlich auch traditionelle Ziffernoten gegeben werden. Die Rückfragen sowohl von Schüler/innen wie auch von Eltern gehen hierfür jedoch gegen Null.

Offener Unterricht
Wie sich das Konzept der Gemeinschaftsschule in der praktischen Unterrichtsarbeit niederschlägt, konnten die Besucher dann im offenen Unterricht der 5. und 6. Klassen erleben. Individuelle und kooperative Unterrichtsformen im Klassenraum wie in den Lernateliers vermittelten einen Eindruck von den in der Gemeinschaftsschule angestrebten Zielen. Die zahlreichen Fragen der Eltern beantworteten die Lehrkräfte, die Eltern der aktuellen Gemeinschaftsschüler sowie die Schulleitung.

Am Mittag mündete die Informationsveranstaltung zur Gemeinschaftsschule dann in das Schulfest, bei dem eine Fülle von Angeboten in den vielfältigen Räumlichkeiten der Schule zum Mitmachen, Staunen und zum Genießen einlud. Die Anmeldung zur Gemeinschaftsschule erfolgt am 4. und 5. April, jeweils von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr im Sekretariat der Schule.

Dafür einstehen, woran man glaubt

Die Julius-Leber-Schule gedenkt mit einer Ausstellung ihres Namenspatrons.

Schülerinnen der Klasse 8b erzählten in einem Rollenspiel über das Leben von Julius Leber. Foto: Johannes Burkart

BREISACH. Anlässlich des 125. Geburtstags von Julius Leber wurde in der nach ihm benannten Breisacher Schule eine Ausstellung über das Leben und Wirken des Politikers und Widerstandskämpfers gegen das Naziregime eröffnet.

"Wenn es gilt, um die Freiheit zu kämpfen, fragt man nicht, was morgen kommt." Dieses Zitat von Julius Leber stand im Vordergrund des Festaktes zu Ehren des 1891 geborenen Freiheitskämpfers. Schulrektor Sigmund Früh begrüßte dazu auch den stellvertretenden Bürgermeister von Biesheim, der Geburtsstadt von Leber.

"Steht für das ein, woran ihr glaubt, nehmt euch euren Namenspatron als Vorbild", appellierte der Breisacher Bürgermeister Oliver Rein in seiner kurzen Ansprache an die Schüler der Werkrealschule und brachte seine Bewunderung gegenüber den Taten von Julius Leber zum Ausdruck. In einem Rollenspiel über das Leben und Wirken von Julius Leber erzählten die Schüler der Klasse 8b den Zuhörern die Lebensgeschichte des Namenspatrons. In armen Verhältnissen aufgewachsen interessierte sich der überaus intelligente Julius Leber bereits im Schulalter für Politik und trat früh der SPD bei. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant. Als Mitglied von Bürgerverbänden setzte er sich gegen den wachsenden Nationalsozialismus ein. 1933, nach der Machtergreifung Hitlers, kam er für zwei Jahre ins Gefängnis und danach für weitere zwei Jahre in die Konzentrationslager Esterwegen und Sachsenhausen. Trotz der erlittenen Folter und Misshandlungen trat er nach seiner Entlassung in die Freiheit 1937 sofort dem Widerstand gegen das Hitler-Regime bei. Leber war mit Graf Schenk von Stauffenberg befreundet und für einen Posten in der geplanten Regierung nach dem Putsch vorgesehen. 1944 wurde er jedoch von einem Gestapospitzel verraten und am 5. Januar 1945 von den Nazis ermordet.
"Heute kennen wir ihn als Verfechter der Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit", erläuterte der SPD-Bundestagsabgeordnete Gernot Erler, der in seiner Ansprache das "Leben und Leiden des Julius Leber" würdigte. Auch Dietrich Elchlepp, früherer Abgeordneter des EU-Parlaments, schaute auf Julius Leber zurück und übertrug seine Motive und sein Leben auf die jetzige Zeit. Auch heute seien überall die Wurzeln der Diktatur und des Rassismus zu erkennen, gegen die Leber gekämpft hatte. "Mehr Toleranz lernen und üben", forderte Elchlepp in seiner Rede, in der er sich für Flüchtlinge starkmachte und vor blindem Nationalismus warnte. Mit den Worten "Er ist mein Superstar, ich habe ein Poster von ihm in meinem Zimmer hängen", eröffnete Georg Hildebrandt, Geschichtslehrer an der Werkrealschule, die Ausstellung, die er schon 2011, zum 120. Geburtstag von Julius Leber geschaffen hatte. Mit Bildern und Zitaten wird den Besuchern die Chronologie des Wirkens von Julius Leber vor Augen geführt.
Die Ausstellung wird bis Freitag, 25. November, werktags von 9 bis 12 Uhr in der Julius-Leber-Schule gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/dafuer-einstehen-woran-man-glaubt

Schüler können mehr mitbestimmen

Neue Unterrichtsformen an der Gemeinschaftsschule

Drei fünfte Klassen gibt in diesem Schuljahr an der Gemeinschaftsschule der Breisacher Julius-Leber Schule. 60 Schüler wurden neu angemeldet. Im Vorjahr zum Start der Gemeinschaftsschule waren es 40 Schüler. Schulleiter Siegmund Früh und Konrektorin Ellen Bastian werten die wachsende Nachfrage auch als Anerkennung der pädagogischen Arbeit.


Auch an der Breisacher Gemeinschaftsschule gibt es jahrgangsübergeifenden Unterricht. Foto: DPA

BREISACH. Sowohl in der Gemeinschaftsschule wie in der Grundschule der Julius-Leber-Schule gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen.

Das Einzugsgebiet der Breisacher Gemeinschaftsschule (GMS) umfasst den gesamten Kaiserstuhl. Die Schüler kommen aus Endingen, Sasbach, Oberrotweil und natürlich aus Breisach, berichtet Schulleiter Früh. Um bestehende Freundschaften nicht zu kappen, werde versucht, nach Herkunftsorten Gruppen zu bilden. An der Gemeinschaftsschule gibt es aber wie bisher Klassen mit Klassenlehrern und Elternsprechern. Dennoch ist das System viel durchlässiger geworden.

"Lernband" in den Hauptfächern
Deutlich wird das beispielsweise beim sogenannten "Lernband". "In den Hauptfächern wird der Stundenplan der GMS-Klassen gleich getaktet", erklärt Konrektorin Bastian. Ziel des "Lernbands" ist es, besser auf die einzelnen Schüler einzugehen. Je nach Wissensstand können die Schüler von der 5. in die 6. Klasse wechseln und umgekehrt. Innerhalb einer Klassenstufe sind themenbezogene Wechsel möglich.

Clubs in den Nebenfächern
Neu eingeführt wurden in diesem Schuljahr die "Clubs" in den Nebenfächern. Gesellschaftswissenschaften, dazu gehören Geschichte und Gemeinschafts- und Erdkunde, Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik) sowie Musik, Sport und Kunst werden in Trimestern in einem Jahresstundenplan an drei Nachmittagen in der Woche unterrichtet. Der Unterricht ist jahrgangsübergreifend, denn nicht das Alter der Schüler, sondern die Themen stehen im Mittelpunkt.

Die Schüler wählen in jedem Nebenfach einen Themenschwerpunkt aus, in dem sie dann vier Monate in den jeweiligen "Clubs" unterrichtet werden. Bei den Schülern komme dieses Angebot sehr gut an, "sie freuen sich, dass sie mitbestimmen können", berichtet Schulleiter Früh. Aber auch die Lehrer profitierten, denn sie könnten sich so verstärkt auf ein Thema, das ihnen besonders am Herzen liegt, konzentrieren.

Mehr Personal
Die neue Unterrichtsform erfordert aber auch mehr pädagogisches Personal. Im vergangenen Jahr sind vier Lehrer mit jeweils einem vollen Deputat in den Ruhestand gegangen. Ihre Stunden haben 20 neue Teilzeitkräfte übernommen – pädagogische Mitarbeiter und Lehrkräfte, informiert Früh.

Nur noch eine Vorbereitungsklasse
Seit diesem Schuljahr wird an der GMS Französisch als Wahlfach angeboten. Zwei Drittel der Schüler hätten sich dafür entschieden, berichtet der Rektor. An drei Tagen in der Woche sind die GMS-Schüler den ganzen Tag an der Schule. Am vierten Tag können sie freiwillig bleiben, um Arbeitsgemeinschaften, zum Beispiel Rudern, zu besuchen.

In diesem Schuljahr gibt es an der Julius-Leber-Schule nur noch eine Vorbereitungsklasse (VKL). In dieser Klasse werden vorwiegend Schüler unterrichtet, die schon länger in Deutschland leben, aber Deutsch nicht als Muttersprache gelernt haben.

Ganztagsschule in der Grundschule
In der Grundschule gibt es keine Vorbereitungsklasse. Hier werden alle Kinder gemeinsam unterrichtet. Bei Bedarf können einzelne Schüler aber zusätzlichen Deutschunterricht bekommen. Seit vergangenem Schuljahr gibt es an der Julius-Leber-Schule auch für Grundschüler ein Ganztagsangebot. In diesem Jahr wurden hierfür 29 Erstklässler angemeldet, so dass jetzt insgesamt 92 Grundschüler ganztags unterrichtet werden.

Nachmittags werden sie in vier Ganztagsgruppen betreut und erledigen dabei auch ihre Hausaufgaben. Gefragt sei auch das zusätzliche Betreuungsangebot in den sogenannten Randzeiten von 7.30 bis 8 und 16.10 bis 17 Uhr, berichtet Konrektorin Bastian, die sich an der Schule vor allem für die Grundschüler zuständig ist.

Kooperation mit Erich-Kiehn-Schule
Neu ist die Kooperation der Grundschule mit der Erich-Kiehn-Schule. Fünf Erstklässler besuchen die "Igel-Klasse". Hier werden sie von der Sonderpädagogin Kathrin Müllerschön nach dem regulären Grundschulbildungsplan unterrichtet, der aber ergänzt wird durch ein sonderpädagogisches Bildungsangebot mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung. Unterstützt wird die Lehrerin von Jan Karcheter, der an der Julius-Leber-Schule ein freiwilliges soziales Jahr macht. Die Schüler der "Igel-Klasse", in die maximal acht Kinder aufgenommen werden können, sollen so schnell wie möglich wieder in ihre Regelklasse integriert werden. "Offiziell sind sie Erich-Kiehn-Schüler, aber es ist toll, dass sie in der Julius-Leber-Schule bleiben können", freut sich Bastian. Nachmittags nehmen die "Igel-Schüler" mit den anderen Ganztagsschülern am Betreuungsprogramm teil. Zwei Kinder, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, besuchen derzeit die Grundschule. Das Miteinander klappt. Beide Schüler seien eine Bereicherung für ihre Klassen, berichtet Bastian. Inklusion ist auch an der Gemeinschaftsschule ein Thema. Hier arbeitet die Breisacher Schule mit der Ihringer Albert-Schule zusammen. Momentan gebe es an der GMS drei Inklusionsschüler, informiert Rektor Früh.