Am Freitag, den 16.11.2018 versammelten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3-10 der Julius-Leber-Schule zusammen mit ihren Lehrkräften in der Aula, um am Geburtstag des Namensgebers Julius Leber an dessen Leben und Wirken zu erinnern und um sein Andenken zu erhalten.

Julius Leber war Teil der Widerstandsgruppe des 20. Juli gegen Hitler und das NS-Gewaltregime. Er sollte nach gelungenem Attentat auf Hitler die Friedensverhandlungen mit den Alliierten führen und eine tragende Rolle in einer Nachkriegsregierung innehaben. Doch es kam anders, Julius Leber wurde verraten, ihm wurde der Prozess gemacht und er wurde am 05. Januar 1945 von den Nazis in Berlin Plötzensee ermordet. Er prägte den Satz: „Für eine so gute und gerechte Sache ist der Einsatz des eigenen Lebens der angemessene Preis. Wir haben getan, was in unserer Macht gestanden hat. Es ist nicht unser Verschulden, dass alles so und nicht anders ausgegangen ist.“

Die Julius-Leber-Schule beging den Gedenktag ihres Namensgebers nun schon zum siebten Mal und erinnerte in Anlehnung an die Biographie Lebers auch an die Einführung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland vor hundert Jahren sowie an das Ende des 1. Weltkriegs am 11.11.1918.