Der runde Geburtstag unseres Namensgebers, Julius Leber, war auch Anlass für das erste klassenübergreifende Projekt nach Corona. Das üblicher Weise in der Aula zum Besten gebotene Rollenspiel konnte nun schon im zweiten Jahr nicht aufgeführt werden. Wenn die Schüler*innen nicht zum Rollenspiel kommen können, muss das Rollenspiel eben zu den Kindern kommen. So wurde ein Film geplant und erarbeitet. Nicht nur Kopf, Herz und Hand waren aktiv, Herr Hildenbrand gab dem Projekt Worte, war der Mund, Herr Jäger war mit den Musikstücken das Ohr, Frau Mainka und Frau Juris mit den Kunstwerken sowie Herr Öhler mit der Kamera das Auge, Frau Ohletz mit dem Filmschnitt die Hand.

Amelia, Lilly, Paula, Eddy und Valentin (Klasse 9b) hauchten in ihren Rollen der Geschichte Leben ein, Klasse 10 sorgte mit dem Moorsoldatenlied für die entsprechende Stimmung. Fee, Leonie, Alina (alle Klasse 10) und Paula (Klasse 9b) setzten sich künstlerisch, grafisch, gestaltend mit dem Thema auseinander und sorgten somit für Hintergründe für Intro und Credit sowie für eine Dekoration der Aula. Larissa und Lena (Klasse 9c) würdigten schließlich Julius Leber als Elsässer mit einer französischen Hommage.

Der Film kann nun im Lauf der Woche des 16.11.2021 in allen Klassen coronakonform angesehen werden. Zur Vertiefung dient die Ausstellung in der Aula. Für die benötigten wir dann auch die Nase, den richtigen Riecher, Herrn Weigel, der die Plakate im Archiv der Schule suchte, wiederfand und für die Präsentation vorbereitete.

„Für eine so gute und gerechte Sache ist der Einsatz des eigenen Lebens der angemessene Preis.
Wir haben getan, was in unserer Macht gestanden hat.
Es ist nicht unser Verschulden, dass alles so und nicht anders ausgegangen ist.“
Annedore Leber: Das Gewissen steht auf, Berlin 1954, S.22