Beim Gedenken am 10.11.2022 an die Zerstörung der Breisacher Synagoge im Rahmen der Reichspogromnacht beteiligten sich Vertreterinnen der Julius-Leber-Schule. Nach einer Begrüßung durch den Bürgermeister und einer eindringlichen Schilderung der Geschehnisse und der heutigen Herausforderungen durch Stadtarchivar Uwe Fahrer verdeutlichte Frau Walesch-Schneller vom Blauen Haus, wer die Menschen hinter den Geschehnissen waren, gab Namen ein Gesicht und ein Leben.

Eines davon war das des verschleppten Dr. Blumenthal, der in seinen Aufzeichnungen aus Dachau über Michael Eisenmann berichtete Dieser war aus Breisach verschleppt worden und überlebte die quälende Zeit im KZ 1938, um kurz danach an seinen dortig erlittenen Qualen im Freiburger Krankenhaus zu sterben.

Die Aufzeichnungen lasen vier Schülerinnen unserer neunten Klassen vor, nachdem sie 19 Kerzen entzündet hatten.

Nach ein paar schließenden Worten durch Frau Walesch-Schneller und den Bürgermeister Herrn Rein gedachten alle der Geschehnisse in Stille.